Taborsky Entwässerungssystem

Sensible Bereiche an Gebäuden müssen optimal und zuverlässig geschützt werden. Mit den TABORSKY Entwässerungsrinnen kann effizienter Schutz vor Feuchtigkeit geboten werden.

Welchen Nutzen ziehe ich aus den Taborsky Entwässerungsrinnen?

Gerade in der heutigen Zeit kommt es immer häufiger zu Wetterextremen, daher ist eine qualitativ hochwertige Entwässerungsrinne notwendig. Platzregen, Windbeanspruchungen, Schneeverwehungen und erhöhte Schneeschmelze im sensiblen Bereich können zum Eintritt von Feuchtigkeit in das Gebäude führen.
Um das zu verhindern, muss ein optimaler Abfluss des Regenwassers gewährleistet sein.

TABORSKY Rigole bieten eine optimale Entwässerungslösung, die exakt für solche Wetterextreme konstruiert wurden.

Weshalb brauche ich Taborsky Entwässerungsrinnen?

ÖNROM B 3691:2019 besagt, dass 10 cm Anschlusshöhe für einen effektiven Schutz vor Regenwasser und Schnee im Türbereich notwendig ist. Diese Höhe kann jedoch mit den TABORSKY Entwässerungsrinnen auf 1cm reduziert werden. Somit kann man Gebäude barrierefrei gestalten.

Muss ich die Entwässerungsrinnen warten?

Schmutz wie Kieselsteine (größer 4 mm), Blätter oder Erde werden weitestgehend zurückgehalten. Jedoch sollte regelmäßig kontrolliert werden, ob sich Ablagerungen angesammelt haben. Eine Wartung und Entfernung von Verschmutzungen sollte regelmäßig durchgeführt werden und kann leicht durch den geschlossenen Rinnenboden erfolgen.

Benötige ich neben den TABORSKY Entwässerungsrinnen weiteres?

Das Komplettsystem für eine adäquate Rinnenentwässerung setzt sich aus der TABORSKY Entwässerungsrinne, dem TABORSKY Stichkanal und dem TABORSKY Kontrollschacht zusammen.

Mit dem Stichkanal gewährleistet man den Abfluss des Regenwassers von der Rigole zum Dachablauf, wobei auf ein 2%iges Gefälle geachtet werden muss. Der TABORSKY Stichkanal ist 3 cm hoch und 10 cm breit und besitzt seitliche Drainschlitze.

Wie wähle ich die richtige Entwässerungsrinne?

Zuerst muss festgestellt werden, ob Ihre Türe/Fenster/Wand geschützt, teilgeschützt oder ungeschützt ist.
In der Tabelle finden Sie die genaue Definition für die jeweilige Klassifikation.

Geschützt Teilgeschützt Ungeschützt
Wand-, Tür- oder Fensteranschluss durch bauliche Maßnahme (zB. Vordach) vor Schlagregen geschützt. Vordächer oder gleichwertige bauliche Maßnahmen mit einem Überstand nach vorne 100% und seitlich mind. 50% der Höhe des Vordaches. Wand-, Tür- oder Fensteranschluss durch bauliche Maßnahme (zB. Vordach) vor Schlagregen teilweise geschützt. Vordächer oder gleichwertige bauliche Maßnahmen mit einem Überstand nach vorne von mind. 50% und seitlich mind. 25% der Höhe des Vordaches. Kein Vordach oder bauliche Maßnahme. Wand-, Tür- oder Fensteranschluss ungeschützt und der direkten Bewitterung ausgesetzt.

Für Terrassen, Dachgärten und Balkone gelten spezielle Mindestanschlusshöhen in Abhängigkeit der Klassifikation der baulichen Gegebenheit (Vordach).

Variable h1 definiert die gesetzlich vorgesehene Anschlusshöhe bei Terrassen ohne Fassadenrinne mit Dachablauf.
Variable h2 definiert die gesetzlich vorgesehene Anschlusshöhe bei Terrassen mit Fassadenrinne und Dachablauf.

Übersicht Ent­wässer­ung